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Zur Einschätzung des Kariesrisikos eines Patienten spielen Speicheltests eine wichtige Rolle. Diese geben uns Auskunft über verschiedene Parameter:

1. Pufferkapazität des Speichels: Klärt die Frage, ob der Speichel Säuren, die nach der Nahrungsaufnahme entstehen, neutralisieren kann.

2. Ermittlung der Speichelqualität

3. Ermittung der Speichelmenge: Produziert der Patient genügend Speichel zur Kariesabwehr?

3. Stretokokkus Mutans: Ist das Bakterium, das für die Kariesentstehung verantwortlich ist. Ein Test gibt uns Auskunft darüber, wie viele von diesen Bakterien der Speichel des Patienten enthält und wie hoch das Kariesrisiko ist.

4. Lactobazillentest: Gibt uns anhand der Menge der Bakterien Auskunft über die Nahrungsgewohnheiten des Patienten, sowie undichte Restaurationen und Füllungen (z.B. Clinpro Cario L-Pop von 3M ESPE).

Einige dieser Parameter können weder Patient noch Zahnarzt beeinflussen, durch die Auswertung des Tests kann man jedoch ein individuelles maßgeschneidertes Kariesprophylaxeprogramm für jeden Patienten erstellen.